Wittgenstein 5

Williams’s Debt to Wittgenstein

In Bernard Williams on Philosophy and History. Marcel van Ackeren und Matthieu Queloz (Hrsg.), 283–316. Oxford: Oxford University Press. 2025. Mit Nikhil Krishnan.

Argumentiert, dass mehrere Aspekte von Bernard Williams’ Stil, Methodik und Metaphilosophie als dialektisch aus denen Wittgensteins hervorgegangen verstanden werden können.

Geschichte, analytische Philosophie, 20. Jahrhundert, britische Philosophie, Sprachphilosophie, Bernard Williams

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Left Wittgensteinianism

European Journal of Philosophy 29 (4): 758–77. 2021. Mit Damian Cueni. doi:10.1111/ejop.12603

Indem der Aufsatz die sozialen und politischen begrifflichen Praktiken in den Blick nimmt, die Wittgenstein vernachlässigt hat, entwickelt er eine neuartige, dynamischere Interpretation von Wittgensteins Modell begrifflichen Wandels. Danach ist begrifflicher Wandel nicht nur als rohes, exogenes Aufpfropfen auf den rationalen Diskurs verständlich, sondern als endogen und durch Gründe getrieben. Das kontert die sozialkonservativen Tendenzen bestehender Interpretationen und macht die Möglichkeit radikaler Kritik innerhalb eines wittgensteinianischen Rahmens verständlich.

Begriffswandel, Conceptual Engineering, Begriffsethik, Geschichte, Bernard Williams, Sprachspiele

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Davidsonian Causalism and Wittgensteinian Anti-Causalism: A Rapprochement

Ergo 5 (6): 153–72. 2018. doi:10.3998/ergo.12405314.0005.006

Versucht, die beiden Seiten in der langjährigen Debatte zwischen davidsonianischen Kausalisten und wittgensteinianischen Anti‑Kausalisten einander anzunähern, indem gezeigt wird, dass beide Seiten darin übereinstimmen können, dass Gründe keine Ursachen sind, zugleich aber intentionale Erklärungen kausale Erklärungen sind.

Gründe vs. Ursachen, Handlungserklärung, Erklärung, analytische Philosophie, 20. Jahrhundert, Interpretation

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Two Orders of Things: Wittgenstein on Reasons and Causes

Philosophy 92 (3): 369–97. 2017. doi:10.1017/S0031819117000055

Indem der Aufsatz Wittgenstein im kausalistischen/anti-kausalistischen Streit der Philosophie des Geistes verortet, argumentiert er, dass Wittgensteins Argumente sich von denen seiner unmittelbaren Nachfolger unterscheiden; dass er gegenwärtige anti-psychologistische Tendenzen antizipiert; und dass er vielleicht näher bei Davidson steht, als es historische Dialektiken nahelegen.

Handlungstheorie, Handlungserklärung, analytische Philosophie, Gründe vs. Ursachen, Sprachphilosophie, 20. Jahrhundert

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Wittgenstein on the Chain of Reasons

Wittgenstein-Studien 7 (1): 105–30. 2016. doi:10.1515/witt-2016-0108

Dieser Artikel untersucht Wittgensteins Konzeption der Rationalität anhand des zentralen Bildes der „Kette“ und argumentiert, dass Gründe nicht durch intrinsische Eigenschaften definiert sind, sondern durch ihre relationale Rolle, Handlungen verständlich zu machen. Der Autor vertritt die These, dass Ketten von Gründen – im Gegensatz zu Kausalketten – notwendigerweise endlich und in gemeinschaftlichen Praktiken des Gründegebens verankert sind, was bedeutet, dass die Rechtfertigung unvermeidlich an den Grenzen eines spezifischen Sprachspiels endet. Schließlich legt der Beitrag nahe, dass diese endliche Struktur die Handelnden von der irreführenden Erwartung einer unendlichen Rechtfertigung befreit, während sie gleichzeitig die Reichweite von Gründen auf jene spezifischen Praktiken beschränkt, die sie stützen.

Handlungstheorie, Wittgenstein, Gründe und Ursachen, Philosophie des Geistes, Erklärung, Rechtfertigung

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