Pluralismus 4
The Dworkin–Williams Debate: Liberty, Conceptual Integrity, and Tragic Conflict in Politics
Philosophy and Phenomenological Research 109 (1): 3–29. 2024. doi:10.1111/phpr.13002
Indem der Aufsatz die wenig bekannte Dworkin–Williams-Debatte darüber rekonstruiert, ob und wie politische Begriffe wie Freiheit und Gleichheit zur Vermeidung von Konflikten versöhnt werden können und sollen, untersucht er die Natur politischer Werte, die Grenzen philosophischer Intervention in der Politik, die Herausforderung des Pluralismus sowie die Bedingungen politischer Legitimität angesichts unvermeidlicher Konflikte und Verluste.
Conceptual Engineering, Legitimität, Politischer Realismus, Pluralismus, Williams, Begriffswandel
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Choosing Values? Williams contra Nietzsche
The Philosophical Quarterly 71 (2): 286–307. 2021. doi:10.1093/pq/pqaa026
Hebt anhaltende epistemische und metaphysische Schwierigkeiten hervor, die jedem Projekt entgegenstehen, die Werte, nach denen wir leben, zu bewerten und zu verbessern – auch in der zeitgenössischen begrifflichen Ethik und im Conceptual Engineering – und argumentiert, dass Versuche, diese Schwierigkeiten zu umgehen, der Illusion Saint-Justs erliegen: dem Irrtum, zu glauben, ein Wertegefüge aus einem politischen Kontext lasse sich erfolgreich in einen anderen politischen Kontext verpflanzen.
Begriffsethik, Conceptual Engineering, Begriffswandel, Genealogie, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert
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Left Wittgensteinianism
European Journal of Philosophy 29 (4): 758–77. 2021. Mit Damian Cueni. doi:10.1111/ejop.12603
Indem der Aufsatz die sozialen und politischen begrifflichen Praktiken in den Blick nimmt, die Wittgenstein vernachlässigt hat, entwickelt er eine neuartige, dynamischere Interpretation von Wittgensteins Modell begrifflichen Wandels. Danach ist begrifflicher Wandel nicht nur als rohes, exogenes Aufpfropfen auf den rationalen Diskurs verständlich, sondern als endogen und durch Gründe getrieben. Das kontert die sozialkonservativen Tendenzen bestehender Interpretationen und macht die Möglichkeit radikaler Kritik innerhalb eines wittgensteinianischen Rahmens verständlich.
Begriffswandel, Conceptual Engineering, Begriffsethik, Geschichte, Bernard Williams, Sprachspiele
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On Ordered Pluralism
Australasian Philosophical Review 3 (3): 305–11. 2019. doi:10.1080/24740500.2020.1859234
Ausgehend von der Debatte über das „Moral Justice Forgiveness“ und das „Gifted Forgiveness“ untersucht dieser Aufsatz kritisch Miranda Frickers Methode, pluralen Auffassungen einer Praxis eine Ordnung zu geben. Er argumentiert, dass die Auswahl eines Paradigmenfalls wie „Moral Justice Forgiveness“ nicht absolut ist, sondern davon abhängt, welchen funktionalen Aspekt der Praxis man erklären möchte.
Fricker, Conceptual Engineering, Metaethik, Methodologie, Pluralismus, Moralpsychologie
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