Moralpsychologie 6
Virtue Ethics and the Morality System
Topoi 43 (2): 413–424. 2024. Mit Marcel van Ackeren. doi:10.1007/s11245-023-09964-9
Zeigt, dass „Moralsysteme“ in Williams’ Sinne nicht auf kantische Ethik beschränkt sind, sondern durch das ordnende Bestreben gekennzeichnet sind, menschliche Handlungsfähigkeit vor Kontingenz zu schützen. Argumentiert, dass dieses Bestreben – und die damit verbundene Neubestimmung unserer Begriffe der menschlichen Psychologie – bis zum Stoizismus zurückverfolgt werden kann.
Ethik, moralischer Zufall, Moralsystem, Moralpsychologie, Tadel, Normativität
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Virtues, Rights, or Consequences? Mapping the Way for Conceptual Ethics
Studia Philosophica: The Swiss Journal of Philosophy 83 (1): 9–22. 2024. doi:10.24894/StPh-en.2024.83002
Skizziert die Weisen, in denen moralische und politische Reflexion darüber, welche Begriffe zu verwenden sind, sich an tugendethischen, deontologischen und konsequentialistischen Traditionen orientieren kann, und markiert die wichtigsten Schwierigkeiten, denen jede Herangehensweise gegenübersteht.
Begriffsethik, Conceptual Engineering, Metaethik, Moralpsychologie, politische Philosophie, Tugendethik
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On the Self-Undermining Functionality Critique of Morality
European Journal of Philosophy 31 (2): 501–508. Auf Einladung. 2023. doi:10.1111/ejop.12874
Rekonstruiert Reginsters Deutung von Nietzsches Moralkritik als eine „sich selbst unterminierende Funktionskritik“ und formuliert drei Probleme dagegen.
Funktionalität, Funktion, Genealogie, genealogische Entlarvung, Metaethik, Moral
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The Essential Superficiality of the Voluntary and the Moralization of Psychology
Philosophical Studies 179 (5): 1591–1620. 2022. doi:10.1007/s11098-021-01720-2
Argumentiert, dass der Begriff des Freiwilligen ein wesentlich oberflächlicher Begriff ist, der wichtige Arbeit leistet, sofern wir nicht versuchen, ihn metaphysisch zu vertiefen, und dass Versuche einer solchen Vertiefung eine problematische Tendenz illustrieren, unser Verständnis des Geistes unter dem Druck moralischer Bestrebungen zu verbiegen.
Geschichte, Gerechtigkeit, Moralpsychologie, Handlungsfähigkeit, Verantwortung, Handlungsphilosophie
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The Self-Effacing Functionality of Blame
Philosophical Studies 178 (4): 1361–1379. 2021. doi:10.1007/s11098-020-01479-y
Führt den Begriff der „selbstverschleiernden Funktionalität“ ein, um zwei gegensätzliche Auffassungen des Vorwurfs zu versöhnen. Zwar erfüllt Vorwurf eine wichtige regulative Funktion, doch verlangt gerade diese Funktionalität, dass er durch nicht-instrumentelle moralische Gründe und nicht durch seine Funktionalität gerechtfertigt wird. Dieser Ansatz bewahrt die Einsichten instrumentalistischer Auffassungen und vindiziert zugleich die Autorität unserer moralischen Gründe, Vorwürfe zu erheben.
Tadel, Moralpsychologie, Ethik, Funktionalität, Normativität, Rechtfertigung
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On Ordered Pluralism
Australasian Philosophical Review 3 (3): 305–11. 2019. doi:10.1080/24740500.2020.1859234
Ausgehend von der Debatte über das „Moral Justice Forgiveness“ und das „Gifted Forgiveness“ untersucht dieser Aufsatz kritisch Miranda Frickers Methode, pluralen Auffassungen einer Praxis eine Ordnung zu geben. Er argumentiert, dass die Auswahl eines Paradigmenfalls wie „Moral Justice Forgiveness“ nicht absolut ist, sondern davon abhängt, welchen funktionalen Aspekt der Praxis man erklären möchte.
Fricker, Conceptual Engineering, Metaethik, Methodologie, Pluralismus, Moralpsychologie
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