Legitimitaet 4

The Dworkin–Williams Debate: Liberty, Conceptual Integrity, and Tragic Conflict in Politics

Philosophy and Phenomenological Research 109 (1): 3–29. 2024. doi:10.1111/phpr.13002

Indem der Aufsatz die wenig bekannte Dworkin–Williams-Debatte darüber rekonstruiert, ob und wie politische Begriffe wie Freiheit und Gleichheit zur Vermeidung von Konflikten versöhnt werden können und sollen, untersucht er die Natur politischer Werte, die Grenzen philosophischer Intervention in der Politik, die Herausforderung des Pluralismus sowie die Bedingungen politischer Legitimität angesichts unvermeidlicher Konflikte und Verluste.

Conceptual Engineering, Legitimität, Politischer Realismus, Pluralismus, Williams, Begriffswandel

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Genealogy, Evaluation, and Engineering

The Monist 105 (4): 435–51. Auf Einladung. 2022. doi:10.1093/monist/onac010

Argumentiert, dass genealogische Erklärungen dazu genutzt werden können, begriffliche Praktiken zu bewerten und zu verbessern, und nimmt als Beispiel den durch die zunehmende Macht internationaler Institutionen entstandenen Bedarf an begrifflicher Innovation rund um den Begriff der Legitimität.

Conceptual Engineering, Legitimität, Genealogie, Ideologiekritik, Begriffsethik, internationale Institutionen

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Theorizing the Normative Significance of Critical Histories for International Law

Journal of the History of International Law 24 (4): 561–587. 2022. Mit Damian Cueni. doi:10.1163/15718050-12340207

Behandelt die Frage, ob die belastete Geschichte des Völkerrechts unsere heutige Bewertung beeinflussen sollte. Er argumentiert, dass kritische Geschichtsschreibungen ihre Wirkung auf drei Hauptweisen entfalten: indem sie die historischen Ansprüche untergraben, die die Autorität einer Praxis stützen; indem sie die normativen Erwartungen verfehlen, die Lesende an die Vergangenheit herantragen; und indem sie die funktionalen Kontinuitäten nachzeichnen, die vergangene Probleme mit der Gegenwart verbinden. Der Rahmen erklärt, wie Geschichte normativ bedeutsam sein kann, selbst wenn ihr direkter Einfluss auf juristische Argumentation unklar ist.

Genealogie, Historiographie, Legitimität, Rechtsphilosophie, Methodologie, politische Theorie

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Whence the Demand for Ethical Theory?

American Philosophical Quarterly 58 (2): 135–46. 2021. Mit Damian Cueni. doi:10.2307/48614001

Bietet eine praktische Herleitung der Notwendigkeit, dass öffentliches und gerichtliches Schliessen eine stärker diskursive und konsistente Form annehmen muss als private Überlegungen (ein Thema, das ich in Kap. 10 meines zweiten Buches ausführlicher behandle).

Öffentlich Grund, Ethiktheorie, Genealogie, Metaethik, Legitimität, Begriffswandel

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