Two Orders of Things: Wittgenstein on Reasons and Causes
Philosophy 92 (3): 369–97. 2017. doi:10.1017/S0031819117000055
Indem der Aufsatz Wittgenstein im kausalistischen/anti-kausalistischen Streit der Philosophie des Geistes verortet, argumentiert er, dass Wittgensteins Argumente sich von denen seiner unmittelbaren Nachfolger unterscheiden; dass er gegenwärtige anti-psychologistische Tendenzen antizipiert; und dass er vielleicht näher bei Davidson steht, als es historische Dialektiken nahelegen.
Handlungstheorie, Handlungserklärung, analytische Philosophie, Gründe vs. Ursachen, Sprachphilosophie, 20. Jahrhundert
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Wittgenstein on the Chain of Reasons
Wittgenstein-Studien 7 (1): 105–30. 2016. doi:10.1515/witt-2016-0108
Dieser Artikel untersucht Wittgensteins Konzeption der Rationalität anhand des zentralen Bildes der „Kette“ und argumentiert, dass Gründe nicht durch intrinsische Eigenschaften definiert sind, sondern durch ihre relationale Rolle, Handlungen verständlich zu machen. Der Autor vertritt die These, dass Ketten von Gründen – im Gegensatz zu Kausalketten – notwendigerweise endlich und in gemeinschaftlichen Praktiken des Gründegebens verankert sind, was bedeutet, dass die Rechtfertigung unvermeidlich an den Grenzen eines spezifischen Sprachspiels endet. Schließlich legt der Beitrag nahe, dass diese endliche Struktur die Handelnden von der irreführenden Erwartung einer unendlichen Rechtfertigung befreit, während sie gleichzeitig die Reichweite von Gründen auf jene spezifischen Praktiken beschränkt, die sie stützen.
Handlungstheorie, Wittgenstein, Gründe und Ursachen, Philosophie des Geistes, Erklärung, Rechtfertigung
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